Beratung zur Energieplanung

Wärme & Heizung

So heizt Deutschland

Fossile Heizungen prägen noch immer den Gebäudebestand. Der Vergleich mit dem Neubau und die Entwicklung der CO2-Emissionen zeigen, wie groß der kommunale Handlungsbedarf ist – und ob die Klimaziele erreichbar bleiben. Der Gebäudesektor überschreitet die gesetzlich zulässigen Treibhausgasemissionen nach dem Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) – und die Lücke zwischen Neubau und Bestand wächst. Diese Plattform macht den Handlungsbedarf sichtbar – für jede der 10.750 deutschen Gemeinden.

Kommunale Wärmeplanung ist der Schlüssel: Gemeinden, die heute handeln, sichern sich Fördermittel, erfüllen gesetzliche Pflichten und schützen ihre Bürgerinnen und Bürger vor steigenden Energiekosten. Die drei Kennzahlen unten zeigen das vollständige Bild – das Problem, den Rückstand und die Lücke.

...

der Gebäude heizen fossil (Gas, Öl oder Kohle).

fossilerneuerbar

Mehr Informationen anzeigenWeniger Informationen anzeigen

Fernwärme kommt bei weiteren ... zum Einsatz – welche Energiequelle dahintersteckt, ist dabei oft nicht bekannt.

...

...

...

......

Im Neubau ist der Anteil der Gebäude, die mit erneuerbaren Energien beheizt werden, deutlich höher als im Gebäudebestand.

Neubau...
Bestand...
Mehr Informationen anzeigenWeniger Informationen anzeigen

Neue Häuser heizen schon heute meist erneuerbar. Ältere Häuser hinken weit hinterher – hier liegt der Handlungsbedarf.

Im Neubau sind erneuerbare Heizungen längst Standard. Im Bestand – also in den Millionen Häusern, die schon stehen – ist das noch die Ausnahme. ... der Bestandsgebäude müssen noch umgestellt werden.

Die größte Aufgabe liegt im Gebäudebestand.

...

...

...

CO2 mehr als im Klimaschutzgesetz vorgesehen (Gebäudesektor, Jahr 2023).

...Limit (Gesetz)...Tatsächlicher Ausstoß
Innerhalb LimitÜberschreitung

Millionen Tonnen CO2-Äquivalente · Gebäudesektor · 2023

Mehr Informationen anzeigenWeniger Informationen anzeigen

Das Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) schreibt für jeden Sektor vor, wie viel CO2 er pro Jahr ausstoßen darf. Der Gebäudesektor überschritt diese Grenze 2025 um ... – und das Limit sinkt jedes Jahr weiter. Wer nicht handelt, hat jedes Jahr weniger Spielraum.

Das entspricht dem Jahresausstoß von rund ... Autos.

...

...

Strom & Erneuerbare

Die Stromwende kommt voran – aber sie ist noch nicht abgeschlossen

Erneuerbare Energien leisten heute einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung in Deutschland. Trotzdem stammt noch etwa jede zweite Kilowattstunde aus Kohle, Gas oder anderen fossilen Quellen.

Gleichzeitig kann erneuerbarer Strom nicht immer vollständig genutzt werden. Gründe dafür sind begrenzte Netzkapazitäten sowie ein zeitlich oder räumlich fehlender Strombedarf. Dann muss ein Teil der Erzeugung reduziert werden. Flexible Anwendungen und Speicher können helfen, Stromangebot und -nachfrage besser zusammenzubringen. Dazu gehören zum Beispiel Wärmepumpen, Elektromobilität und Batteriespeicher.

Die Energiewende findet vor Ort statt. Kommunen schaffen mit Photovoltaik, Windkraft, flexiblen Anwendungen und einer vorausschauenden Energieplanung die Voraussetzungen für eine sichere und erneuerbare Energieversorgung. Die folgenden drei Kennzahlen zeigen, wo Deutschland heute steht: die Ausgangslage, den Beitrag der Erneuerbaren und die noch ungenutzten Möglichkeiten.

Kommunen sollten jetzt prüfen, welche lokalen Potenziale für Photovoltaik, Windkraft und Ladeinfrastruktur noch ungenutzt sind – und wie sie durch kommunale Planung zur Netzstabilität beitragen können.

...%

des deutschen Stroms stammen noch aus Kohle, Gas und anderen fossilen Quellen.

Anteil an der öffentlichen Nettostromerzeugung

Mehr Informationen anzeigenWeniger Informationen anzeigen

Der Strommix setzt sich zusammen aus erneuerbaren Quellen: Wind (... %), Photovoltaik (... %), Wasser & Biomasse (... %) – und fossilen Quellen: Kohle (... %), Gas (... %) und sonstigen Energieträgern (... %).

...

Energy Charts · Fraunhofer ISE

Platzhalter: Zu dieser Quelle liegt noch kein Hinweis vor.

...

sauberer Strom – allein im 1. Halbjahr 2026

2026 H1
...
2025 H1
...

Vorjahresvergleich · vorläufig

Mehr Informationen anzeigenWeniger Informationen anzeigen

... % mehr sauberer Strom als im Vorjahr

...

Energy Charts · Fraunhofer ISE

Platzhalter: Zu dieser Quelle liegt noch kein Hinweis vor.

...

sauberer Strom blieben ungenutzt (abgeregelt), obwohl Erneuerbare ihn bereits erzeugt hatten.

... % genutzt... % ungenutzt (abgeregelt)

Anteil an der verfügbaren EE-Menge · 1. Halbjahr 2026

Mehr Informationen anzeigenWeniger Informationen anzeigen

Wind- und Solaranlagen mussten abgeschaltet werden, weil die Stromleitungen voll waren.

...

SMARD · Bundesnetzagentur · reduzierte EE-Einspeisung

Die SMARD-Menge ist amtlich veröffentlicht. Für den Haushaltsvergleich gilt: 3.500 kWh pro Haushalt und Jahr. Gelb markiert nur die daraus abgeleiteten Einordnungen.

Mobilität & Verkehr

So elektrisch fährt Deutschland

Rund ... der Pkw in Deutschland fahren bereits elektrisch – das sind ... Fahrzeuge auf der Straße. Gleichzeitig fehlen noch rund ... öffentliche Ladepunkte bis zum Ziel 2030, und die Ladeinfrastruktur entscheidet, ob der nächste Schritt gelingt.

Elektromobilität braucht Platz zum Laden: Kommunen, die heute Ladeinfrastruktur planen, sichern sich Fördermittel, stärken die regionale Wertschöpfung und machen sich unabhängiger von fossilen Antrieben.

Bestand und Neuzulassungen sind zwei verschiedene Blickwinkel: Der Bestand zeigt die Realität auf der Straße, die Neuzulassungen zeigen die Richtung. Für die kommunale Planung gilt: Ladeinfrastruktur nicht am heutigen Bestand ausrichten, sondern Bestand, Neuzulassungen und räumliche Erreichbarkeit von Ladepunkten gemeinsam betrachten.

...

E-Pkw am gesamten Pkw-Bestand in Deutschland (Stand: 2026)

Das entspricht ... E-Pkw bei insgesamt ... Pkw.

Mehr Informationen anzeigenWeniger Informationen anzeigen
Einordnung zum politischen Ziel

15 Millionen E-Pkw bis 2030

des Zielpfads erreicht15 Mio. E-Pkw bis 2030 – heute erst ... im Bestand.
aktueller Bestandnoch offener Zielanteil

Jeder .... Pkw auf der Straße fährt heute elektrisch.

Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) · amtlich

Platzhalter: Zu dieser Quelle liegt noch kein Hinweis vor.

...

öffentliche Ladepunkte in Deutschland (Stand: 2026)

Mehr Informationen anzeigenWeniger Informationen anzeigen
Einordnung zum politischen Ziel

1 Million öffentliche Ladepunkte bis 2030

... des 1-Millionen-Ziels erreicht

Bis 2030 müssten jeden Monat rund 14.900 neue Ladepunkte gebaut werden.

... E-Pkw teilen sich rechnerisch einen öffentlichen Ladepunkt.

Bundesnetzagentur · Ladesäulenregister · 1. Juli 2026

Platzhalter: Zu dieser Quelle liegt noch kein Hinweis vor.

...

gefahrene Pkw-Kilometer pro Jahr

alle Pkw
... Mrd. km
E-Pkw
...
Mehr Informationen anzeigenWeniger Informationen anzeigen

Die E-Pkw-Fahrleistung entspricht rund ... der gesamten Pkw-Fahrleistung.

Einordnung des Umstiegs

Weniger CO2, weniger Kosten

Wer auf ein Elektroauto umsteigt, spart bei gleicher Fahrleistung rechnerisch CO2 und Energiekosten – pro Jahr und Fahrzeug.

CO2 vermieden... pro Jahr · Modellrechnung
Energiekosten weniger... pro Jahr · Modellrechnung

Die positiven Effekte eines Umstiegs zeigen sich klimatisch und finanziell.

Modellrechnung IfE GmbH · berechnet

Rechenbasis: 12.309 km Jahresfahrleistung · Elektro-Pkw: 18 kWh/100 km × 0,40 €/kWh = 886 € und 0,80 Tonnen CO2 · Verbrenner: 6,5 l/100 km × 1,80 €/l = 1.440 € und 1,85 Tonnen CO2. Fahrzeuganschaffung, Wartung, Versicherung, Steuern und Infrastruktur sind nicht enthalten.

Entdecken Sie jetzt das Energieprofil Ihres Ortes

Hinter diesen Zahlen stehen 10.750 Gemeinden und Städte aus ganz Deutschland mit völlig unterschiedlichen Ausgangssituationen. Jede Kommune hat andere Voraussetzungen.

Für Kommunen:

Verwaltung, Klimaschutzmanagement, Gemeinderat: Wenn Sie die Ergebnisse gemeinsam mit unseren Experten einordnen möchten oder eine Einschätzung zu Fördermöglichkeiten benötigen, helfen unsere Fachexperten Ihnen gerne weiter.

Einordnung anfragen
Drei Mitarbeiterinnen des IfE besprechen an einem Laptop die Auswertung einer Kommune
Drei Mitarbeitende des IfE schauen gemeinsam auf einen Bildschirm mit Energiedaten

Das Institut für Energietechnik

Diese Plattform entsteht aus unserer täglichen Arbeit. Mit rund 90 Energieexperten unterstützen wir Unternehmen aus Industrie und Gewerbe, Energieversorger, Kommunen, das Gesundheitswesen sowie soziale Einrichtungen dabei, die kleinen und großen Fragen der Energiewende zu beantworten. Für Kommunen und Landkreise planen wir Energieversorgungen – von der Wärmeplanung einer Marktgemeinde über Energienutzungspläne für ganze Landkreise bis zu Machbarkeitsstudien für Wärmenetze.

Mehr über das IfE erfahren

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Wissen, wenn sich für Ihre Gemeinde etwas ändert? Wir informieren Sie über neue Datenstände, zusätzliche Kennzahlen und neue Funktionen.

* Pflichtfeld

Sicherheitsprüfung wird geladen...

Energieprofil entdeckenKontakt aufnehmen

Datenschutzeinstellungen

Mit Ihrer Einwilligung verwenden wir Google Analytics (Google Ireland Limited), um die Nutzung dieser Website auszuwerten. Dabei werden Nutzungs- und Gerätedaten verarbeitet und Cookies gesetzt. Daten können auch in die USA übermittelt werden. Ohne Einwilligung wird Google Analytics nicht geladen.

Ihre Auswahl speichern wir für die Browsersitzung in einem notwendigen Cookie. Beim Wiederherstellen einer Sitzung kann Ihr Browser das Cookie beibehalten. Sie können sie jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ im Footer ändern. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Aktueller Status: Keine Einwilligung erteilt